3. Damen: 3:0 gegen TSV 08 – Punkt, Satz, Sieg!

Das Team ist heiß: Mit großer Vorfreude und Motivation startet die Dritte Damen am Samstag dem 3. Oktober in ihr erstes Spiel in der Bezirksliga. Der ärgerliche Abstieg ist abgehakt und das Saisonziel Wiederaufstieg klar definiert.

3.Damen
Mit Hummeln im Hintern wird das erste Spiel zwischen der Heimmannschaft TSV 08 Eppendorf – Groß Borstel und WiWa 9 an den Linien und auf dem Bock begutachtet und löst in der Mannschaft sehr unterschiedliche Emotionen aus – klare gemeinsame Mission: Wir müssen unser Spiel spielen und es gibt keine Alternative als mit einem Sieg nach Hause zu fahren!
Der erste Satz startet mit schnellem Aufschlagswechsel und man merkt der Mannschaft an, dass sie sich erstmal wieder auf dem Feld und auch in der neuen Liga einfinden muss. Es werden viele direkte Bälle von den Gegnern gespielt, Aufschläge kommen von unten. Auch die Regel der Netzberührung kostet die Dritte Damen viele Punkte: Haare, Trickotteile und auch mal ein Ellenbogen landen im Netz und geben direkte Punkte für den Gegner. Doch das Team findet ihr Spiel und lässt sich vom Gegner nicht abbringen. Der Teamzusamenhalt außerhalb des Feldes funktioniert dieses Jahr auch auf dem Feld sehr gut. Trotz der knappen Punktabstände gibt es in diesem Satz keine Auszeiten und nur eine Auswechslung auf der Seite des ETV. Der Satz endet nach 21 Minuten mit 25:22 für die Mädels aus Eimsbüttel.
In den zweiten Satz startet die Mannschaft selbstbewusst, jetzt sollen eigene Fehler vermieden werden. In diesem Satz dominiert der ETV klar, trotz zwei Auszeiten vom Gegner endet der Satz nach 15 Minuten mit einem klaren 25:8.
Im dritten Satz reagiert der Gegner, die Angriffe werden stärker und es wird ein Doppelblock über Außen gestellt. Trotzdem beendete der ETV den Satz souverän mit einem 25:19.
Insgesamt ein schönes und geschlossenes erstes Spiel des Teams. Das erste 3:0 ist in der Tasche und am nächsten Samstag beim Heimspiel heißt es: AHOI und weiter so!

Für den ETV am Start waren: Sylvia Gerdes, Anne Paschke, Franziska Kamloth, Carina Graßmann, Christine Wagner, Sinem Erol, Isabel Jass, Laura Liefländer, Lisa Tank

Dritter Platz für die U16 in Schwerin

Am 24./25. April fand in Schwerin die Norddeutsche Volleyballmeisterschaft der männlichen U16 statt. Mit dabei waren die Jungs des ETV, die hier als Titelverteidiger an den Start gingen. In der Vorrunde hießen die Gegner Kieler TV und ESV Turbine Greifswald. Beide Mannschaften hatten dem guten Spiel der Eimsbütteler nicht viel entgegenzusetzen. Die Jungs des ETV spielten souverän auf und erkämpften sich in jedem Satz einen sicheren Vorsprung, so dass auch die jungen Neuzugänge erste Erfahrungen auf dem Volleyballfeld machen konnten. Nach dem 1. Spieltag zog die Mannschaft als Gruppenerster direkt ins Halbfinale ein. Dort wuchsen die jungen Volleyballer gegen die mitfavorisierte U16 aus Flensburg im 1. Satz über sich selbst hinaus und spielten auf hohem Niveau. Aber das Glück in diesem hart umkämpften ersten Satz war auf Seiten der Flensburger und so hieß es am Ende 25:27. Im zweiten Satz zeigte sich dann, dass Flensburg dieses Jahr doch zu stark war, so dass dieser Satz deutlich verloren ging und Flensburg verdient ins Finale einzog.

Im Spiel um Platz 3 trafen die Eimsbütteler Jungs auf einen Gegner, den man in der Vorrunde noch souverän besiegt hatte, die Mannschaft aus Kiel. Nun – vielleicht auch wegen der langsam schwindenden Kräfte – brauchte man 3 Sätze, um letztlich aber völlig verdient Dritter der Norddeutschen Meisterschaft zu werden.

Herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank an das Team und die Trainer (vor Ort Hansi Wittwer und in der Vorbereitung Bernhard Thole)!

1. Damen: Aufsteigersaison endet auf Platz 6

Nachdem der Matchball nach gespielten über 2 Stunden Spielzeit vom Block ins Seitenaus geflogen war, hätte man unbändigen Jubel auf der einen und tiefe Trauer auf der anderen Seite erwarten können. Mitnichten. Die Siegerinnen nahmen ihren Erfolg erfreut zur Kenntnis und die Verliererinnen verließen die Spielstätte ebenfalls nicht unzufrieden. Vorausgegangen waren 5 Sätze, in denen die Eimsbüttelerinnen zeigten, wie die Saison nicht hätte laufen dürfen, aber auch wie sie die Saison mit ihren Mitteln eben doch gut gestalten konnten.

Die Ausgangslage für den letzten Spieltag war klar. Der Mitbewerber BBSC vermeldet bereits am Freitag den sicheren Sieg der Köpenickerinnen, man war also mal wieder in der Rolle des Außenseiters. Druck war ohnehin nicht mehr vorhanden, der Klassenerhalt war gesichert. Aber eine gute Abschlussvorstellung sollte es schon werden, sonst hätte der folgende Abschlussball im Berliner Nachtleben nur halb so viel Spaß gemacht.

Die Teilnahme an eben diesem war zumindest für den Coach der Eimsbüttelerinnen nach dem ersten Satz mehr als fraglich. Köpenick servierte aggressiv, und die Gäste fanden keine Lösungen für den entstehenden Druck. Die Folge war ein aus Sicht der Gäste freudloses Katz und Maus Spiel, dass die körperlich und athletisch überlegene Berlinerinnen nach wenigen Minuten mit dem Gewinn des ersten Satzes beendeten. Dreizehn schmeichelhafte Punkte hatten die Büttels bis dahin verbucht.

So wollte man sich nicht aus der Spielzeit verabschieden. In den folgenden Sätzen warfen die Büttels das ins Spiel, was sie in der laufenden Saison immer wieder ausgezeichnet hatte. Kampf, Leidenschaft und mannschaftliche Geschlossenheit. Fortan musste sich der KSC seine Punkte hart erarbeiten, die Feldabwehr der Büttels entwickelte sich zur Gummiwand, an der die Angriffe immer wieder abprallten. Punkterfolge nach endlosen Rallyes, ohne eigenen Angriff waren keine Seltenheit, der Gegner wurde förmlich in den Fehler gezwungen.

So entwickelte sich das Spiel in den Folgesätzen zu einem leidenschaftlichen Kampf, in dem mal die Gastgeberinnen die Nase vorne hatten, und dann wider die Gäste. Zunächst gelang dem Team um Kapitän Alex Schuda der Satzausgleich, dann hatten wieder die Köpenickerinnen die Nase vorn. Der dritte Satz endete mit einem Aufschlag-As, das unerreichbar an der Netzkante hängen blieb und ins Feld der Büttels tropfte. Trotz diesem undankbaren Satzverlust, kämpften die Büttels unverdrossen weiter und erzwangen erneut den Satzausgleich. Somit war bereits ein (zugegeben unerwarteter) Punkt sicher. Das Sahnehäubchen konnte leider nicht mehr auf dieses finale Match gesetzt werden. Der Tie-Break spiegelte die vorhergehenden Sätze noch einmal wieder, nur konnte er eben nicht unentschieden enden. Beide Teams begann auf Augenhöhe, dann gelang den Köpenickerinnen ein Zwischenspurt. Fortan liefen die Büttels einem Rückstand hinterher und sahen sich bei 12:14 zwei Matchbällen des Gegners ausgesetzt. Nachdem der erste abgewehrt wurde, entwickelte sich erneut einer für dieses Spiel typischen Ballwechsel. Köpenick drängte mit Macht auf den Punkt, während die Büttels sich in Block und Abwehr dagegen stemmten. Am Ende fehlte dann vielleicht das Quäntchen Glück, dass den letzten Ball vom Block ins Feld befördert und nicht ins Seitenaus.

Köpenick gewinnt den Tie-Break, womit die Prognose des Vize-Meisters BBSC bestätigt wurde. Die Verliererinnen fühlten sich allerdings nicht als solche, hatte man doch zumindest Punkt entführt und noch einmal ein starkes Finish zum Saisonausklang abgeliefert. Sportlich endet die Spielzeit für den Aufsteiger auf einem mehr als respektablen sechsten Platz.

Doch damit nicht genug: Dem Abschlussball in der Spielhalle des KSC folgte der Saisonausklang im Berliner Nachtleben. Dieser Abschlussball endete, sehr zum Unwillen des Coaches, mit müde getanzten Beinen um vier Uhr in der Früh.

Köpenicker Sc – ETV 3:2 (-13, 21, -23, 22, -13)

Für den ETV am Ball:
Alex Schuda, Jasmine Daneshi, Caro Ochoa, Lena Guhl, Laura Rawolle, Janne Gysae, Sandra Schneider, Alena Mohr, Julia Spieker, Silke Reischmann, Lisa Schümann und Stefanie Dinnies